Die oft doch so schrof wirkenden, eigenbrödlerischen (und zuweilen seltsam an Hanseaten erinnernden) Iberer sind sich auch bei der Machart ihres Weines treu geblieben.
In aller Regel: markant, tief und hölzern. Aber auch auf der Halbinsel hat der Aufbruch von der einheitlichen Massenproduktion zu individueller Klasse begonnen. Die Eigenheiten der Regionen, das Händchen der Winzer und der Einfluss der unterschiedlichen Jahre und des Klimas, bringen auch im Südwesten Europas immer mehr schöne Überraschungen hervor.
Mutige, junge, wilde, die angetreten sind in der Arena der weltweiten Geschmacksnivellierung den Discountern die Stirn zu bieten.
OLÉ !

